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FAQ

Hier finden Sie eine Sammlung der häufigsten an uns gerichteten Fragen.



1. Allgemeines

 

     




    2. Forensische Morphologie

     


       

      3. Forensische Toxikologie

       


         

          4. Forensische Molekulargenetik - Abstammungs- und Verwandtschaftsgutachten




          1. Allgemeines


          Wie sind Ihre Öffnungszeiten?

          Wir haben unsere Geschäftsstelle und den Empfang von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Für Untersuchungen vereinbaren Sie bitte unbedingt vorab telefonisch (0221 478-88222) einen Termin.

          Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es bei Ihnen?

          Wir bieten Ihnen die Möglichkeit Ihre Rechnung per Überweisung, EC-Cash oder bar zu begleichen.

          Wie komme ich zum Institut für Rechtsmedizin?

          Bitte klicken Sie hier um eine Beschreibung der Anfahrt zu erhalten.


          Ich möchte mit meinem PKW zum Institut für Rechtsmedizin anreisen. Bestehen bei Ihnen Parkmöglichkeiten?


          Ja, Sie können gerne Ihr Fahrzeug auf dem institutseigenen Parkplatz oder an der Straße „Melatengürtel“ kostenfrei abstellen. Bitte klicken Sie hier um eine Beschreibung der Anfahrt zu erhalten.

           

          Kann ich mich bei Ihnen auf Verletzungsspuren untersuchen lassen?

          Die Untersuchung einer Person zur Dokumentation von Verletzungen ist keine Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse, d. h. sie kann nicht unter Vorlage der Versichertenkarte erfolgen. Grundsätzlich können auch Privatpersonen sich in unserer Ambulanz auf Verletzungsspuren untersuchen und die Befunde gerichtsverwertbar dokumentieren lassen. Diese Leistung ist - wenn die Untersuchung nicht im Auftrag eines anderen Auftraggebers erfolgt -  für die Person kostenpflichtig, die sich untersuchen lassen möchte. Unter bestimmten Umständen kann z. B. der Weiße Ring eine entsprechende Untersuchung unterstützen. Dazu müssen Sie sich bitte selbst dorthin wenden. Wir können dies nicht für Sie übernehmen.// Die Adressen für Köln finden Sie hier.

          Ich möchte gerne im Institut für Rechtsmedizin Dreharbeiten für eine Filmproduktion durchführen; ist das bei Ihnen möglich?


          Es ist möglich, einzelne Bereiche für Dreharbeiten zu buchen. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an [Email protection active, please enable JavaScript.] (http://www.uk-koeln.de/presse/drehanfragen/)


          Führungen und Besichtigungen

          Aus ethischen und datenschutzrechtlichen Gründen können wir Führungen durch unser Institut (Besichtigungen, Schnuppertage etc.) der Öffentlichkeit leider nicht anbieten.

          Ich möchte gerne ein Schülerpraktikum im Institut für Rechtsmedizin absolvieren; ist das möglich?

          Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es im Institut für Rechtsmedizin nicht möglich ist, ein Schülerpraktikum zu absolvieren. Dies liegt vor allem in der Kontaminationsgefahr (DNA) begründet.


           

          2. Forensische Morphologie



          Was ist die Forensische Morphologie, womit beschäftigt sich diese?

          Dieser Bereich der Rechtsmedizin beschäftigt sich vor allem mit der ärztlichen Begutachtung morphologisch fassbarer Befunde, insbesondere der Untersuchung von Verletzungen und Rekonstruktion von Ereignisabläufen.

          Neben der Untersuchung von Körpern Verstorbener und von Skelettfunden gehört hierzu auch die Begutachtung Lebender auf Verletzungsspuren, zum Beispiel in unserer Rechtsmedizinischen Ambulanz.

          Bestandteil der Forensischen Morphologie sind die Forensische Pathologie, klinische Rechtsmedizin, Forensische Anthropologie und Osteologie. Um nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen zu erhalten, klicken Sie bitte auf die blau hinterlegten Titel.


          Kann ich als Privatperson eine Obduktion in Auftrag geben?

          Als so genannter Totensorgeberechtigter (Erbe) können Sie  im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eine Sektion durch uns zur Feststellung von Todesursache und Todesumständen beauftragen.


          Was versteht man unter einer gerichtlich bzw. staatsanwaltschaftlich angeordneten Obduktion?

          Hierbei handelt es sich um Obduktionen, die von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht gemäß Strafprozessordnung in Auftrag gegeben worden sind. Mit diesen Obduktionen sollen die Todesursache und die Todesumstände geklärt werden.


          Bekomme ich das Ergebnis einer richterlich bzw. staatsanwaltschaftlich angeordneten Obduktion mitgeteilt?

          Grundsätzlich sind wir nur dem Auftraggeber gegenüber auskunftsberechtigt. Wenn die Staatsanwaltschaft oder das Gericht die Obduktion in Auftrag gegeben hat, dann können wir Ihnen ohne deren Zustimmung keine Auskünfte erteilen. Hierzu müssten Sie sich an die zuständige Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht wenden. Das dortige Aktenzeichen können wir Ihnen gerne mitteilen.


          Bis wie viel Uhr kann ich als Bestatter bei Ihnen Verstorbene abholen?

          Bestatter können Verstorbene von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr – 16:30 Uhr im Institut für Rechtsmedizin abholen.


          Mein Angehöriger ist verstorben und er ist nun im Institut für Rechtsmedizin. Ich würde mich gerne von ihm verabschieden. Ist das möglich und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

          Sollte eine Abschiednahme in dem von Ihnen beauftragten Bestattungsunternehmen nicht möglich sein, so besteht grundsätzlich   die Möglichkeit, sich von Ihrem Angehörigen hier im Institut zu verabschieden. Hierzu rufen Sie bitte vorher im Sekretariat Sterbefälle (0221 478-88332) an, um einen Termin zu vereinbaren. Abschiednahmen finden grundsätzlich ab ca. 13:00 Uhr im Hause statt. Für die Abschiednahme werden von uns keine Kosten erhoben. Eine Abschiednahme von Verstorbenen, die im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens hier bei uns eingeliefert wurden, kann nur nach Rücksprache und mit Genehmigung der zuständigen Staatsanwaltschaft erfolgen.


          Ich möchte meinen Angehörigen ins Ausland zur Beerdigung überführen lassen. Kann ich bei Ihnen eine Überführungsleichenschau durchführen lassen und was kostet das?

          Überführungsleichenschauen gemäß § 16 Bestattungsgesetz NRW werden in der Regel durch das von Ihnen beauftragte Beerdigungsinstitut veranlasst und durch uns durchgeführt. Wir erheben eine Verwaltungsgebühr in Höhe von derzeit 40,00 EUR.


          Mein Angehöriger ist verstorben und wurde ins Institut für Rechtsmedizin gebracht. Warum ist er zu Ihnen gekommen?

          Attestiert ein Arzt eine ungeklärte oder nicht-natürliche Todesart auf der Todesbscheinigung („Totenschein“), muss er im Anschluss daran die Polizeibehörde benachrichtigen, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein (Todes-)Ermittlungsverfahren durchführt. Während dieser Zeit wird der Körper Ihres Angehörigen hier bei uns aufgewahrt. Die Staatsanwaltschaft entscheidet dann, ob eine Obduktion erfolgen soll. Für den Fall, dass eine gerichtliche Obduktion durchgeführt wird, erfolgt in der Regel noch am gleichen Tag nach den Untersuchungen die Freigabe des Körpers des Verstorbenen. In allen übrigen Fällen wird der Körper im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens innerhalb einiger weniger Tage von der Staatsanwaltschaft wieder frei gegeben.


           

          3. Forensische Toxikologie

           


          Ich wurde aufgefordert bzw. möchte freiwillig eine Blut- und Urinprobe abgeben. Muss ich bei Ihnen einen Termin machen um die Probenabgabe durchzuführen?

          Nein, Sie brauchen keinen Termin mit uns zu vereinbaren. Kommen Sie einfach Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr ins Institut für Rechtsmedizin.



          Welche Unterlagen soll ich zu der Probenabgabe mitbringen?


          Sie wurden von einer Behörde aufgefordert die Proben abzugeben:

          Zunächst einmal ist Ihr Personalausweis sehr wichtig (bitte prüfen Sie ihn auf Gültigkeit). Bringen Sie dann bitte noch das Schreiben inklusive des gelben Zustellumschlags der anordnenden Behörde mit.

          Ich bin nicht von einer Behörde aufgefordert worden Proben abzugeben, ich möchte den Test freiwillig durchführen:

          Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit (bitte auf Gültigkeit prüfen).


          Was kosten die Untersuchungen?

          Dies ist pauschal  nicht zu beziffern, da es auf den Umfang der Untersuchungen ankommt (z. B. kleines oder großes Screening). Abhängig davon ist dann die Preiszusammenstellung. Gerne klären wir Sie entsprechend im persönlichen oder telefonischen Gespräch auf.


          Ich bin aufgefordert über einen längeren Zeitraum Proben bei Ihnen abzugeben, was muss ich nun machen?

          Bitte kontaktieren Sie in diesen Fällen zunächst unseren Empfang unter der Telefonnummer 0221 478-88222. Sie werden dann mit einer/m Toxikologin/en verbunden, welche/r mit Ihnen einen Termin zwecks Beratung für einen Vertrag vereinbaren wird. Alles Weitere (Kosten und Verfahrensweise) erfahren Sie im Termin.


           

          4. Forensische Molekulargenetik - Abstammungs- und Verwandtschaftsgutachten

           


          Ich habe gesehen, dass Sie die Möglichkeit von Vaterschaftstests anbieten und interessiere mich dafür. Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich einen Test durchführen lassen möchte?

          Dies ist leider pauschal nicht zu beantworten, da es hier verschiedene Faktoren gibt, die den Preis beeinflussen können. Gerne erläutern wir Ihnen die zu erwartenden Kosten bei einem persönlichen oder telefonischen Gespräch. Sie können uns unter der Nummer 0221 478-88222 erreichen.

          Unsere ausführlichen Informationen zu Vaterschaftstests finden Sie hier.


          Muss die Mutter bei der Frage nach der Abstammung des Kindes mit untersucht werden?

          Die Kindesmutter soll nach den Vorgaben des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) in jedem Fall in die Untersuchung einbezogen werden, wenn sie dafür zur Verfügung steht.

          Durch die Einbeziehung der Kindesmutter in die Abstammungsuntersuchung entstehen Ihnen keine Nachteile, da sich die Kosten des Gutachtens nicht erhöhen. Sollte die Kindesmutter im Ausnahmefall einmal nicht zur Verfügung stehen, so untersuchen wir zum Ausgleich zusätzliche genetische Merkmale, um die gleiche Ergebnissicherheit zu erlangen. Die Mindestanforderung an die Vaterschaftswahrscheinlichkeit von > 99,9 % (Prädikat „Vaterschaft praktisch erwiesen“) wird durch die Einbeziehung einer höheren Anzahl von genetischen Merkmalen deutlich überschritten.


          Wo erfolgt die Probenentnahme?

          Die Entnahme der Untersuchungsproben mittels Mundschleimhautabstriche erfolgt bei uns im Institut. Zu der dokumentierten Probenentnahme müssen uns zur Identitätsfeststellung die gültigen Ausweisdokumente und die Geburtsurkunde des Kindes vorliegen.

          In Ausnahmefällen (anderer Wohnort, Krankheit) kann eine Probenentnahme durch Ihren Hausarzt oder ein Gesundheitsamt (hier nur bei Gerichtsgutachten möglich) erfolgen. Dies müssen Sie im Vorfeld bitte mit uns abklären, damit wir die entnehmende Stelle im Vorfeld entsprechend informieren und mit Entnahmematerial versorgen können.

           

          Darf ein Vaterschaftstest durchgeführt werden, ohne dass die Kindesmutter davon erfährt?

          Nein. Sogenannte „Heimliche Vaterschaftstests“ sind in Deutschland nach dem Gendiagnostikgesetz nicht erlaubt. Es muss das Einverständnis aller sorgeberechtigten Personen vorliegen (bei ehelich geborenen Kindern in der Regel beide Ehepartner).

           

          Können wir die Proben auch selbst entnehmen und Ihnen zuschicken?

          Nein. Auf Grund der notwendigen Identitätsfeststellung ist dies nach den Vorgaben des Gendiagnostikgesetzes nicht möglich.


          Kann eine Voll- oder Halbgeschwisterschaft zuverlässig untersucht werden, wenn die möglichen Eltern nicht mehr leben?

          Ja, dies kann untersucht, aber nicht in jedem Fall mit absoluter Sicherheit festgestellt werden. Das Ergebnis hängt im Einzelfall von der Verteilungswahrscheinlichkeit der bei den möglichen Geschwistern gemeinsam vorliegenden Merkmale ab. Wir verfügen über ein großes Repertoire an genetischen Untersuchungsverfahren (hier kommen ergänzend vor allem Y- bzw. X-chromosomale Geschlechtsmarker in Betracht) und beraten Sie in Ihrem konkreten Fall gern vorab persönlich.

           

          Führen Sie DNA-Abstammungsgutachten für die Deutsche Botschaft oder die Ausländerbehörde durch (Visumsantrag, bzw. Familienzusammenführung) und wie wird die Probenentnahme im Ausland organisiert?

          Ja, wir führen solche Tests durch. Dazu nehmen wir Kontakt mit der zuständigen Deutschen Botschaft im betreffenden Land auf. Die Probenentnahme findet direkt in der Botschaft statt (nach Terminvergabe durch die Botschaft). Der Versand der Proben nach Deutschland geschieht über den Kurierdienst des Auswärtigen Amtes oder über einen Paket-Expressversand.

          Unsere Informationen zum Abstammungsbegutachten für Botschaften und Ausländerbehörden finden Sie hier.

          Wie lange dauert es, bis das DNA-Abstammungsgutachten fertig gestellt ist?

          Bis zur Erstellung des schriftlichen Gutachtens benötigen wir ca. 10 bis 14 Tage. Unmittelbar nach Fertigstellung des Gutachtens und Bezahlung erfolgt der Versand an alle beteiligten Personen oder an die beauftragenden Gerichte bzw. Behörden.